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Kurznachrichten November 2003



Job, Katze oder keines von beiden Am offenen Sonntag gab ein Mann unter Tränen seine beiden Katzen ab. Er sei arbeitslos sagte er und habe spontan einen Job als Fahrer angeboten bekommen. Montagmorgen müsse er los und sei für einige Tage unterwegs. Bis zuletzt hatte er versucht, die beiden Katzendamen im Freundes-oder Bekanntenkreis unterzubringen. Vergeblich! Um keine Sperre vom Arbeitsamt zu riskieren brachte er die Katzen zu uns mit allem was dazugehörte und den beiden Tieren lieb und teuer war. Der Mann konnte einem leid tun, als er weinend das Katzenhaus verließ. Umso schöner das Ende der Geschichte: 5 Tage später hatte er den Job geschmissen, der Verlust der Katzen war zu schlimm für ihn... Nun hat er zwar einige Euros weniger im Monat und Ärger mit dem Arbeitsamt, aber das dankbare Schnurren seiner Stubentiger wird ihn für alles garantiert entschädigen!

 

Welpen aus Fabrikhalle gerettet Den beherzten Einsatz der Kreisveterinärin verdanken zwei Schäferhundwelpen ihren Aufenthalt im Tierheim. Vorher unter übelsten Bedingungen in einer Fabrikhalle gehalten, ohne Tageslicht oder Luftzufuhr waren die beiden übrig geblieben von einem Wurf und die Besitzer tischten der Amtsperson die tollsten Lügengeschichten auf. Diese zögerte nicht lange und bat darum die Tiere, mitnehmen zu dürfen. Letztendlich hatten die eigentlichen Besitzer da auch nichts gegen, irgendwie waren ihnen die Welpen ja doch zu lästig und so nahm die Veterinärin die zwei mit. Danach hatte sie das Auto voller Flöhe und die Schäferhundbabys waren ihre fast alle los. Nun warten beide auf ein tolles, neues Zuhause.

 


9 Schmucktauben sollten in den Iran fliegen Ein iranischer Taubenzüchter flog zurück in die Heimat und da er seine Tiere liebte, sollten diese mit ihm auf die Reise gehen. Dummerweise hatte der Zoll bzw. die Fluggesellschaft da etwas gegen und er vertraute die Tauben seinem Sohn an. Der liebte die Tauben nicht wirklich und band ihnen erst einmal die Füße zusammen, so dass sie ihm nicht wegfliegen konnten. Als nach einigen Tagen den armen Tauben die Füße anschwollen und sie völlig verkotet und aphatisch in ihrem Schlag saßen, kamen ihm doch Zweifel, ob seine vom Vater verordnete Pflege der Tauben so richtig sei. Vorsichtshalber rief er im Tierheim an und fragte um Rat. Auf die Empfehlung hin, er solle die Tauben besser vorbeibringen reagierte er mit Erleichterung.

  

Das war definitiv für alle Beteiligten die beste Lösung und für die armen Vögel sozusagen Rettung in letzter Minute! Nun sitzen sie da die 9 Schmucktauben, gesäubert und versorgt, blockieren eine Voliere und warten auf Taubenfreunde, wo sie ihren Lebensabend verbringen dürfen. Nicht als Zucht,- oder Sporttaube, sondern als Familienvogel in großer Voliere - gerne mit anderen Artgenossen.

 

3 Chinchillas auf einmal vermittelt Die Nachricht an sich klingt wenig spektakulär, aber wenn man bedenkt, dass eine Chinchillavermittlung an geeignete Interessenten relativ selten ist und diese 3er Chinchillagruppe 2 (!) Jahre in unserem Tierheim gesessen hat, dann ist uns das eine Randnotiz wert! Nun leben die drei bei echten Chinchilla-Fans die ihnen alles bieten können, was diese Nagetiere brauchen!

 

Mutter "entsorgt" die Katze vom Sohn Ein junger Mann, Katzenbesitzer, möchte von zuhause ausziehen. Vorübergehend bei der Freundin untergekommen, ließ er seinen heißgeliebten Kater in dessen gewohnten Umgebung bei seiner Mutter und die versprach, sich auch um ihn zu kümmern. Der junge Mann bemühte sich um eine Wohnung und zwei Tage bevor er den Mietvertrag mit erlaubter Katzenhaltung so gut wie unter Dach und Fach hatte, erfuhr er von einem Cousin, dass die Mutter sich des Katers entledigt hatte, ihn nämlich im Tierheim abgab. Sofort sprach des Katers Besitzer unter Tränen vor und wollte auf jeden Fall seinen Kater wieder haben. Auch der Kater freute sich offensichtlich über ein Wiedersehen mit seinem Besitzer! Nun ist er noch für einige Tage "in Pension" und darf dann in die neue, frisch renovierte Wohnung mit umziehen. Ob die Mutter vom Sohn allerdings jemals zum Kaffee eingeladen wird ist fraglich... Der Abgabegrund des Katers war übrigens schlicht und einfach: Umzug

Spendenaktion für Lea Die unerwünschte Lea wurde im November von einem Mann abgegeben, der sie vom Nachbarn "geerbt" hatte - dieser war verzogen. Nach einigen Tagen brachte er sie ins Tierheim, weil er eigentlich nicht so recht etwas mit Katzen anfangen konnte. "Lea" zeigte sich als furchtbar nette, freundliche, verschmuste Katze, allerdings mit Augenproblem: "Lea" hat grauen Star und muss dringend operiert werden, wenn sie nicht blind werden soll! Wir wollen ihr die Chance auf ein sehendes Leben und eine gute Vermittlung geben und werden die Katze in einer Augenklinik von einem Spezialisten operieren lassen. Nun müssen etwa 1000 € Spenden für Leas OP aufgebracht werden. Wir berichten in wenigen Tagen an anderer Stelle über den Fall Lea.


                                  



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