Kurznachrichten Dezember 2003
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Degus ohne Ende Eine Familie hat sich in der Zoohandlung zwei Degus gekauft. Zwei männliche Tiere, wie der Zoofachhändler ausdrücklich betonte! Die zwei männlichen Tiere bekamen kurz darauf Nachwuchs (Komisch...) und die Familie nahm es hin. So hatte man eben ein paar Degus mehr. Als es irgendwann dann aber mittlerweile 14 Tiere waren und man so gar keinen Überblick mehr bezüglich der Geschlechter hatte, wurden alle Degus flugs im Tierheim abgegeben. Über die Hälfte der Degus sind weibliche Tiere und wahrscheinlich sind diese alle bereits wieder trächtig. Hier heißt es: Dringend geeignete Menschen mit artgerechten Unterkünften für jede Menge Degus gesucht!
Nimmst Du sie oder nehme ich sie? Das Tierheim nahm sie letztendlich: Zwei Katzen, die nun wieder zusammen vermittelt werden sollen. Ein Ehepaar trennte sich und die Katzen blieben bei dem Mann. Der aber rief im Tierheim an und wollte sie abgeben, weil die neue Lebensgefährtin ja eine Katzenhaarallergie hat. Da es aber eigentlich die Katzen seiner Exfrau waren, musste die erst um Erlaubnis gefragt werden. Die wiederum würde die Katzen ja nehmen wollen, aber wenn, dann erst nach Weihnachten. Etliche Telefongespräche gingen zwischen Tierheim, Mann und Exfrau hin und her. Zuletzt einigte man sich darauf, dass die Tiere vorerst in Pension im Tierheim bleiben sollen, bis die Exfrau sie abholt. Ach so - das kostet Geld??!! Nein dann soll sie doch der Mann behalten. Er könnte sie doch ins Bad sperren...? Auf gar keinen Fall. Da das Ex-Ehepaar keine geeignete Lösung fand, die beide Parteien zufrieden stellte, wurden Felix & Sandy letztendlich doch dem Tierheim übereignet. So war das Katzenproblem vom Tisch und für die Tiere war das mit Sicherheit die beste Entscheidung.
Happy End für den alten Benny In jungen Jahren landete Benny als nicht so freundlicher Abgabehund in unserem Tierheim. Er war schwer vermittelbar, fand aber letztendlich doch den richtigen Menschen. Eine Frau verliebte sich sofort und die beiden waren jahrelang ein unschlagbares Team. 7 Jahre später passierte das Unglück: Bennys Frauchen musste ins Krankenhaus und würde anschließend den Hund nicht mehr nehmen können. So kam Benny als 13 jähriger, alter, klappriger Hund erneut zu uns ins Tierheim und trauerte sehr um sein altes Zuhause! Doch tatsächlich geschah ein (Weihnachts)Wunder: Nach nur wenigen Tagen gelang es uns diesen Hund ganz toll zu vermitteln! Lesen Sie hier mehr!
Last Minute Katzen oder was? Am heiligen Abend stand morgens das Telefon im Tierheim nicht still: Eine Familie rief sogar dreimal hintereinander an, in der Hoffnung, man würde ihnen noch auf die Schnelle eine kleine Katze vermitteln. Die sollte als Geschenk für die Mutter sein, deren Katze gestorben war. Als die Familie auch nach dem 3. Anruf nicht den gewünschten Erfolg hatte, verlangten sie barsch nach der Privatnummer der Abteilungsleiterin Katzen. Leider waren das nicht die einzigen Anrufe an diesem Morgen, immer wieder fragten Leute nach einem Last Minute Weihnachtsgeschenk und hatten wenig bis gar kein Verständnis für eine Absage. Und weil das so war, wurde irgendwann das Band vom Anrufbeantworter eingeschaltet. Man darf gespannt sein, was nach den Feiertagen wieder abgegeben wird...
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Traurige Weihnachten: Zwei Hunde ausgesetzt! Für ein Hundepaar (Schäferhündin und Hirtenhund-Mix) endete Weihnachten traurig - nämlich gnadenlos ausgesetzt, festgebunden an einer Leitplanke ganz in Tierheimnähe. Die völlig verängstigten Hunde, wurden von Anwohnern der Heidenbergstraße in der Nacht vom 25 auf den 26 Dez. gefunden und waren nach deren Angaben wohl kurz davor sich per Leine zu strangulieren bzw. die Hündin hatte fast ihre Leine durchgebissen und somit die Möglichkeit zur Flucht - und das in der Nähe des Autobahnzubringers! Die zwei sind die ersten "Weihnachtsgaben" die dem Tierheim beschert wurden. Erfahrungsgemäß werden weitere folgen... Wer die ausgesetzten Tiere kennt bzw. wieder erkennt, möge sich bitte umgehend mit uns in Verbindung setzen! |
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Vom Umtausch ausgeschlossen!? Ein Vater erfüllte seiner Tochter einen Weihnachtswunsch und kaufte ihr ein Zwergkaninchen. Dummerweise war das Tier alles andere als so, wie es sein sollte: nämlich lieb, verschmust, und als Kindertaugliches Lebendspielzeug geeignet. Irgendwann hatte das Tier das Herumtragen wohl satt und biß das Kind. Somit war das Schicksal des weißen Albino-Kaninchens besiegelt: Es sollte wieder weg. Die Zoohandlung, in der es gekauft wurde, weigerte sich es zurück zu nehmen und so kam man auf die glorreiche Idee, es gleich nach den Feiertagen im Tierheim abzugeben. Der Vater wollte sogar stattdessen ein freundlicheres Tier mitnehmen! Komischerweise hatte er so gar kein Verständnis für die Absage aus der Kleintierabteilung, die ihm klipp und klar sagte, er müsse ohne Tier wieder nach Hause gehen.
Er hätte seiner Tochter wohl besser ein Stoff-Tier mit Knopf im Ohr schenken sollen - beißt nicht, kratzt nicht, frisst nichts und erduldet alles... "Finchen" jedenfalls wartet nun auf ihre Vermittlung - am liebsten in einen kinderlosen Haushalt zu netten Artgenossen.















